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Suchbegriff: US Dollar

Nach einer volatilen Phase haben sich die Goldpreise bei etwa 5.000 US-Dollar pro Unze stabilisiert und damit etwa die Hälfte der Verluste aus dem Einbruch Ende Januar wieder wettgemacht. Auch Silber bewegte sich mit einem Plus von bis zu 5 % in den positiven Bereich und erreichte über 80 US-Dollar pro Unze. Analysten beobachten nun, ob Gold das Niveau von über 5.000 US-Dollar halten kann, um einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu bestätigen. Große Banken bleiben hinsichtlich der langfristigen Nachfrage optimistisch und führen geopolitische Risiken, Bedenken der Federal Reserve und starke Käufe der chinesischen Zentralbank als unterstützende Faktoren an.
Der japanische Aktienmarkt legte nach dem Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichi kräftig zu, wobei der Nikkei-225 aufgrund des Optimismus der Anleger hinsichtlich ihrer expansiven Finanz- und Verteidigungspolitik ein Rekordhoch erreichte. Während die Aktienkurse stark anzogen, schwächte sich der Yen ab und die Anleiherenditen stiegen, was die Besorgnis über die hohe Staatsverschuldung und die finanzielle Stabilität Japans widerspiegelte. Auch andere asiatische Märkte verzeichneten angesichts der positiven Stimmung Kursgewinne.
Die Ölpreise sind am Montag gesunken, da die Hoffnungen auf eine Entspannung im Atomstreit zwischen den USA und dem Iran gewachsen sind. Brent-Rohöl fiel auf 67,56 USD und WTI auf 63,13 USD, nachdem in Oman konstruktive Verhandlungen stattgefunden hatten. Zwar haben sich die unmittelbaren Befürchtungen hinsichtlich Versorgungsengpässen im Nahen Osten gelegt, doch bestehen weiterhin Risiken, da der Iran mit Angriffen auf US-Stützpunkte gedroht hat, sollte es zu einem Angriff kommen. Der Markt beobachtet auch die Bemühungen, die Öleinnahmen Russlands zu reduzieren, sowie die zunehmenden Bohraktivitäten der USA.
US-Finanzminister Scott Bessent erwartet einen schrittweisen Ansatz zur Reduzierung der Bilanzsumme der Federal Reserve und rechnet mit mindestens einem Jahr der Beratung unter dem designierten Fed-Chef Kevin Warsh. Die Bilanzsumme der Fed, die 2022 einen Höchststand von 9 Billionen US-Dollar erreichte und durch quantitative Straffung bis Ende 2025 auf 6,6 Billionen US-Dollar gesunken war, verzeichnete kürzlich erneute Käufe von kurzfristigen Anleihen, um die Liquidität aufrechtzuerhalten. Warsh, der in der Vergangenheit ein Kritiker großer Anleihebestände war, wird voraussichtlich unabhängig handeln, trotz möglicher Konflikte mit den Forderungen von Präsident Trump nach niedrigeren Hypothekenzinsen.
Die Schwellenländer erleben ein Comeback: Der MSCI Emerging Markets Index stieg im vergangenen Jahr um 16 % und übertraf damit die entwickelten Märkte. Drei wesentliche Vorteile treiben diesen Trend voran: höhere Wirtschaftswachstumsprognosen (4,2 % gegenüber 1,8 % für Industrienationen), erhebliche Bewertungsabschläge im Vergleich zu den US-Märkten und die Schwäche des US-Dollars, die die Schuldenlast verringert. Der Artikel stellt drei aktiv verwaltete Fonds von Carmignac, Lazard und Redwheel vor, die sich auf unterschiedliche Strategien für Schwellenländer konzentrieren, und beleuchtet deren Portfolioallokationen, Performance und Anlageansätze in Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten.
Der Artikel untersucht, wie Berkshire Hathaway während der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten zu einem zuverlässigen sicheren Hafen geworden ist und Tech-Aktien wie Amazon und Meta übertroffen hat. Er beleuchtet Warren Buffetts Führungsprinzipien, den reibungslosen Übergang zu CEO Greg Abel und stellt den Erfolg von Berkshire dem Niedergang traditioneller sicherer Häfen wie Gold und Bitcoin gegenüber.
Der Artikel analysiert die Herausforderungen für die US-Geldpolitik und hinterfragt, ob die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden trotz seiner Kritik an der „lockeren Geldpolitik” zu bedeutenden Veränderungen führen wird. Er argumentiert, dass die jahrzehntelange Abhängigkeit vom „Fed Put” es Politikern ermöglicht hat, schwierige finanzpolitische Entscheidungen zu vermeiden, was zu steigenden Schulden, einer fragwürdigen Wirksamkeit der quantitativen Lockerung und verstärkten Boom-Bust-Zyklen geführt hat. Der Artikel äußert Skepsis gegenüber Trumps Steuersenkungen und Ausgabenplänen und weist darauf hin, dass diese die Inflationsrisiken verschärfen könnten, ohne die strukturellen Wirtschaftsprobleme anzugehen.
Ökonomen weisen Kevin Warshs Behauptung, dass ein KI-getriebener Produktivitätsboom Raum für erhebliche Zinssenkungen schaffen werde, weitgehend zurück. Eine Umfrage der Financial Times zeigt, dass die meisten Ökonomen davon ausgehen, dass die Auswirkungen der KI auf die Inflation und die Kreditkosten in den nächsten zwei Jahren minimal sein werden. Warsh, Donald Trumps Kandidat für den Vorsitz der Federal Reserve, stößt mit seinen Ansichten zur Zinspolitik und zum Bilanzabbau auf Skepsis, da Bedenken bestehen, wie sich seine widersprüchlichen dovish/hawkish-Positionen in der tatsächlichen Führung der Fed niederschlagen würden.
Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der EZB, erläutert in einem Interview mit der Cyprus News Agency die Vorteile und den Zeitplan für den digitalen Euro. Er betont, dass der digitale Euro eine einfache und kostengünstige Zahlungslösung für Bürger und Unternehmen in ganz Europa darstellen wird, von der insbesondere kleine Volkswirtschaften wie Zypern profitieren werden. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen die Offline-Funktionalität, der Schutz der Privatsphäre, geringere Transaktionskosten für Händler und eine verbesserte Widerstandsfähigkeit des europäischen Zahlungssystems. Die EZB strebt die gesetzliche Verabschiedung bis Ende 2026 und die vollständige Ausgabe bis Mitte 2029 an, mit Maßnahmen zur Gewährleistung der Finanzstabilität, darunter Nichtverzinsung und Haltebeschränkungen, um Abflüsse von Bankeinlagen zu verhindern.
Der Artikel befasst sich mit der zunehmenden Volatilität an den globalen Finanzmärkten, die durch erhebliche Kursschwankungen bei Edelmetallen, Technologieaktien und Kryptowährungen gekennzeichnet ist. Zu den wichtigsten Ereignissen, die zu Unsicherheit führen, zählen die Ernennung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden durch Donald Trump und der Ausverkauf von Softwareaktien aufgrund des KI-Tools Claude Legal von Anthropic. Der Autor rät davon ab, bei Markteinbrüchen in Panik zu verkaufen, und bleibt vorsichtig optimistisch, da er trotz der zu erwartenden anhaltenden Schwankungen starke Unternehmensgewinne und eine breitere Marktdynamik feststellt.

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